Dreier in den letzten Minuten verspielt
4. Oktober 2004“Dreier in letzter Sekunde perfekt gemacht” titelt “Der Bote”. Leider sind damit nicht wir gemeint, sondern unser Gegner TSV Feucht. Wir mussten uns ziemlich unglücklich 1:2 (1:0) geschlagen geben, nachdem wir in den letzten Minuten noch zwei Treffer kassierten. Andererseits kann man uns trotz unserer guten Chancen nicht als extrem torgefährlich bezeichnen, konnten wir unser einziges Tor doch nur nach einer Standardsituation erzielen. Wir hatten einfach alle Möglichkeiten verspielt, unsere Führung rechtzeitig auszubauen. Trotzdem, sehr schade, eine Niederlage haben wir nach dem starken Auftritt nicht verdient. Also, um´s kurz zu machen, noch schnell der Bericht aus dem Boten:
Dreier in letzter Sekunde perfekt gemacht
NÜRNBERGER LAND Mit einem Sieg in letzter Sekunde in Weinhof bleibt der TSV Feucht auf Tuchfühlung zum Spitzenduo der A-Klasse Neumarkt Nord. Der TSV drehte einen 0:1-Rückstand durch Treffer in der 87. und in der Nachspielzeit noch in ein 2:1 um. Verdiente drei Punkte brachte der FV Röthenbach aus Holzheim mit. Der SV Moosbach unterlag Lauterhofen 2 mit 0:1 und bleibt im Mittelfeld der Tabelle stecken. Ebenso ergeht es dem SC Eismannsberg, der gegen Sengenthal 2:3 verlor.
Blaue Jungs Weinhof TSV Feucht 1:2 Weinhof begann hoch motiviert, dominierte die erste halbe Stunde klar, spielte zielstrebiger und brachte die TSV-Abwehr mehrmals in Verlegenheit. Das 1:0, das aus einem Freistoß von Christian Anselstetter in der 12. Minute resultierte, war hoch verdient. Erst in der Schlussphase der ersten Hälfte kamen die Gäste zu zwei guten Chancen durch Thomas Franke und Martin Sames. Beide verfehlten in aussichtsreicher Situation nur knapp das Tor.
Nach der Pause kam der TSV Feucht zu mehr Spielanteilen. Felix Schoderer hatte die beiden größten Möglichkeiten um die 60. Minute. Der Torwart der Blauen, Wolfgang Grübl, reagierte jedoch zweimal glänzend.
Besser machte es Schoderer in der 87. Minute: Er drang von rechts in den Strafraum ein und überwand den starken Keeper mit einem unhaltbaren Schuss ins lange Eck.
Als bereits die Nachspielzeit lief und sich die Zuschauer bereits auf ein Unentschieden eingestellt hatten, fasste sich Oliver Schmidt ein Herz und versenkte die Kugel zur Freude der Feuchter und zum Entsetzen der Weinhofer unhaltbar zum 1:2-Endstand.
Im Lager der Weinhofer trauerte man dem verlorenen Punkt hinterher. Nach den zuletzt wenig zufrieden stellenden Leistungen wollten sie gegen einen starken Gegner einen besseren Auftritt abliefern. Das gelang ihnen zwar, am Ende standen sie jedoch mit leeren Händen da.
Zum Schluß noch eine erfreulichere Nachricht: Wir haben mal wieder einen Neuen. Martin Pamer gab bereits im Spiel gegen Feucht sein Debüt. Martin, wir heißen Dich herzlich bei uns willkommen!
Viel Spaß und Erfolg bei/mit uns!
So, weil ich weiss, dass die Kommentare weiter unten eh keiner mehr liest, stelle ich Jochen´s letzten Kommentar zum Endpunktestand wieder mal hier rein